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Mittwoch, 2017-08-02

Holzwintergarten

Ein Bild von einem Holzwintergaten

Holz - gerne! Aber bitte ökologisch einwandfrei, wohngesund und mit Rücksicht auf die natürlichen Ressourcen - so denken immer mehr Bauinteressenten. Immer öfter wird vor diesem Hintergrund der Bau eines Holzwintergarten in Erwägung gezogen. Holz liegt als nachwachsender Rohstoff aus der Natur total im Trend!

Das Naturmaterial Holz kann sich im Wettbewerb der Baustoffe nicht nur behaupten, sondern schlägt in einigen Disziplinen seine Mitbewerber deutlich. Bei fachmännischer Planung, einwandfreien Materialien, professioneller Montage und regelmäßiger Pflege erreichen Holz-Wintergärten problemlos ein Alter von weit über 30 Jahren.

Zu beachten gilt: Alle Teile des Holz-Wintergartens sollten optimal gestaltet und dementsprechend angeordnet sein, daß sie gegen stehendes Wasser und Spiritzwasser ausreichend schützen sowie gegen aufsteigende Feuchtigkeit weitestgehend resistent wirken.

Das Material

Die Holzprofile sollten aus dreischichtverleimten Brettschichthölzern in astreiner, güteüberwachter Qualität (Güteklasse 1) beschaffen sein und das Qualitätsmerkmal der Rahmenmaterialgruppe 1.0 besitzten. Brettschichthölzer zeichnen sich durch hohe Stabilität, gute Formbeständigkeit und Rissarmut aus.

Die Holzoberflächen sollten auf zwei Arten gegen Witterungseinflüsse geschützt werden: Einerseits durch verschiedene Schutzanstriche, andererseits durch konstruktiven Holzschutz.

Das Holz wird mit verschiedenen Anstrichen veredelt. Der erste Anstrich schütz vor Pilz- und Schädlingsbefall. Im Anschluß daran empfiehlt sich eine atmungsaktive Dickschichtlasur - im Innenraum wird diese zusätzlich noch mit einem qualitativ hochwertigen Schutzlackanstrich zumeist in klarer Optik versehen. Die verwendeten Lasuren sind wasserlöslich, ökologisch geprüft und als nicht gesundheitsschädlich einzuordnen.

Prinzipiell gilt: Je größer der Farb-Pigmentanteil in einer Lasur ist, desto besser ist der Schutz vor UV-Strahlung (Außenbereich), welche sonst die Lasur und später das Holz angreifen würde. Folglich sind dunkle oder vollfarbige Lasuren langlebiger als helle - wobei grundsätzlich jeder Farbton möglich ist.

Spezielle Tips

Beim Dach eines Holzwintergartens ist darauf zu achten, daß die Holzkonstruktion vor den Witterungseinflüssen optimal geschützt ist, um das Dach dabei so wartungsarm wie nur möglich zu halten.

Thermisch getrennte Kunststoff-Aluminium-Verlegeprofile können dabei zum Einsatz kommen, welche mit der Kunststoffseite auf den Holzsparren und die Traufe montiert werden. Diese Montageart gewährleistet eine gleichbleibende thermische und mechanische Trennung zwischen den Profilen und den Dachscheiben.

Der Außenanstrich eines Holzwintergartens sollte erstmals nach ca. 5-6 Jahren ab Monatge erfolgen. Voraussetzung: der Erstanstrich wurde professionell vom Hersteller durchgeführt. Anschließend sollten in den nächsten 3 Jahren Wartungen durchgeführt werden, dadurch können die Schäden durch Witterungseinflüssen auch minimiert - kalkuliert werden.

Info

Interessante Informationen zum Thema Wintergarten finden Sie auch auf unserer schweizer Partnerseite Wintergarten-Ratgeber.ch bzw. Holzwintergarten