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Donnerstag, 2019-01-17

Büromöbel

Ein angenehmer Arbeitsplatz ist das A und O zum sinnvollen und vor allem erfolgreichen Arbeiten. Und mehr als je zuvor liegen Wintergärten als Schaffensort im Trend: Der natürliche Lichtfall regt das menschliche Gehirn an und treibt es automatisch zu Höchstleistungen. Doch oftmals passieren beim Einrichten des Wintergartens gravierende Fehler, die dem Arbeitsklima schaden.

Die „grüne Lunge“ des Hauses

Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, das eigene Haus mit einem Wintergarten zu bereichern. Egal ob Anbau, komplett oder teilweise in das Haus integriert: Solange man auf die regionalen Bauvorschriften achtet, darf man sich den Traum erfüllen und seine positiv belebende Arbeitsstätte bauen. Dabei gilt es darauf zu achten, dass man die richtigen Materialien, wie zum Beispiel Isolierglas, verwendet, damit man im Winter weder friert, noch zu viel Energie aufbringen muss, um die Temperatur angenehm zu halten. Gegen zu hohe Sonneneinstrahlung in den Sommermonaten schützen Markisen. Regelmäßige Belüftung ist sehr wichtig, denn sonst erhöht sich sehr schnell die Luftfeuchtigkeit im Wintergarten und die Luft wird unerträglich. Neben Fenstern oder Lüftungsklappen bieten Fachmärkte heutzutage auch günstige automatische Systeme an, die je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur für frische Luft sorgen.

Home Office als neuer Arbeitsplatz der Moderne

In Deutschland arbeiten bereits über eine Million Menschen mehr oder weniger regelmäßig von zu Hause aus. Eine so gute Location – wie einen Wintergarten – haben nur die wenigsten. Doch zu einem guten Arbeitsklima braucht man mehr: Die richtige Einrichtung ist ebenfalls von Nöten, denn wer unbequeme Möbel besitzt, der hält sich nicht lange und gerne dort auf. Arbeitet man am Computer, sollte der Monitor weit genug vom Auge entfernt sein, um dieses nicht zu überanstrengen. Auch die Wahl des Bürostuhls kann Rückenschmerzen vermeiden oder im schlimmsten Fall verursachen. Ergonomische Formen und genug Beinfreihheit sollte dieser nämlich schon liefern. Ebenso sollte man nicht beim Schreibtisch geizen, denn neben einer Mindesthöhe braucht man selbstverständlich genug Platz für jeglichen Gerätschaften, wie Computer, Drucker oder Scanner, sowie genügend Stauraum. Außerdem sollte man gerade, wenn man im Wintergarten arbeitet, darauf achten, dass die Oberfläche des Arbeitstisches nicht zu hell ist, da sie sonst bei Tageslicht und Sonneneinfall zu stark blenden kann und eher ablenkt.

Doch auch wenn man sich seinen Wintergarten perfekt eingerichtet hat, so sollte man nicht vergessen, sich regelmäßig Pausen zu gönnen, denn Mediziner haben herausgefunden, dass es für Körper und Geist am besten ist, wenn man maximal 50 Prozent seiner Arbeitszeit sitzend verbringt. Je 25 Prozent sollte man in Bewegung beziehungsweise im Stehen ausüben, weshalb sich heutzutage sogenannte Sitz-Steh-Schreibtische immer größerer Beliebtheit erfreuen. Achtet man auf diese Tipps, dann wird der Wintergarten schnell nicht nur zum Relaxen, sondern fast genauso gerne zum Arbeiten genutzt.