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Mittwoch, 2019-03-20

Durch die Preissteigerung zahlreicher Brennstoffe kommt der alte Kamin wieder in Mode. Ein Kamin verbreitet angenehme Wärme und kann Heizkosten sparen. Häufig verwendet man ihn als Ergänzung zur herkömmlichen Heizung und stellt ihn im zentralen Raum auf.





Ein Kamin oder ein Kaminbausatz wird meist geschlossen mit abgeschlossenem Feuerraum eingebaut. Durch diese Bauform kann das Feuer unmöglich austreten und trotzdem kann man das beruhigende Flackern in dem Feuerraum betrachten. Dafür sorgt die stabile Glasscheibe. Es gibt verschiedene Bauformen:



  • Kamin
  • Kaminofen
  • Kachelofen


Den klassischen Kamin lässt man immer in die Wand ein. Der Kaminofen eignet sich gut für die nachträgliche Installation und befindet sich immer in der Nähe einer Wand. Er ist zusätzlich durch ein Ofenrohr mit einem Schornstein verbunden. Zuletzt gibt es den Kachelofen, der ganze 24 Stunden für Wärme sorgen kann. Beheizt wird dieser mit Holz, Kohle oder Pellets. Unabhängig davon, von welchem Hersteller der Kaminbausatz stammt, kann ganz klassisch mit Holz geheizt werden. Es eignen sich aber auch Holzpellets und Holzbriketts. Beim Verwenden verschiedener Holzarten gibt es eigentlich nur eine Regel: Die Trockenheit des Holzes ist oberstes Gebot. Holz von Laub- und Nadelbäumen braucht ungefähr 2 Jahre, um vollständig auszutrocknen. Grundsätzlich darf man in keinem Kamin Abfälle verbrennen. Stattdessen sollte man zum Entzünden des Holzes Papier oder ähnliche Materialien nehmen. Damit das Feuer in Schwung kommt, sollte man Verbrennungsluft zuführen. Um möglichst lange etwas von der wärmenden Wirkung zu haben, muss stetig neues Holz nachgelegt werden. Nach 20 Minuten erreicht der Kamin die Betriebstemperatur und die Verbrennungsluftzufuhr kann unterbrochen werden. Weitere Informationen finden Sie unter MBFire.com.





Kosten sparen durch richtiges Heizen

Wohnt man in einem Energiesparhaus, kann man besonders von einem Spartherm Varia Kamin profitieren, der mit Pellets oder Gas befeuert wird. Holzpellets bestehen primär aus Sägemehl. Ihr Vorteil liegt ganz klar im höheren Wirkungsgrad. Dadurch kann die Wärme länger erhalten bleiben. Möchte man das gesamte Haus heizen, so muss man den Kamin an die Warmwasserversorgung koppeln. Nachteilig ist dabei der aufwendige Einbau. Ebenso wenig sind solche Kamine für die Optik ausgelegt. Dennoch schont man dadurch die Umwelt und seine eigenen Finanzen. Wenn das Spartherm Varia System Sinn machen soll, braucht der Kamin einen Warmwasserspeicher von etwa 1000 Litern. Optimal wäre eine Solaranlage, die sich auf dem Dach befindet und im Sommer für das Aufheizen des Wassers sorgt. So könnte der Kamin im Winter effektiv genutzt werden. Wenig entscheidend ist dabei, ob sich die Anlage in der Nähe des Kamins befindet. Sie kann auch im Keller platziert sein.