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Montag, 2014-09-01

Feuchtigkeitsschäden im Wintergarten

Die Heimat der meisten tropischen Pflanzen ist der Regenwald. Wie der Name schon sagt, sind dies häufig sehr warme und niederschlagsreiche Regionen. Um dieses Klima zu Hause aufrechtzuhalten, dient häufig der Bau des eigenen Wintergartens. Doch die verdunstende Feuchtigkeit der Pflanzen kann im Winter schnell zu Problemen führen. Vorausdenken erspart Ärger in der Zukunft

Primär dient der Wintergarten dem Wohlbefinden seiner Besitzer. Damit dieses Wohlbefinden gewährleistet ist, ist es sinnvoll im Voraus alle erdenklichen Beschwerlichkeiten auszuschließen. Eine gute Planung ist hierbei sehr sinnvoll und erspart viel Ärger in der Zukunft. Häufige Fehlerquellen welche bereits bei der Planung ausgeschlossen werden sollten sind:

  • Gut isolierende und feuchtigkeitsdichte Materialen: Fenster sind das Tor zu Außenwelt. Wen wundert es da noch, dass durch die Fenster häufig Kälte und Nässe in den Wintergarten eindringt. Kalte eindringende Luft führt häufig in Verbindung mit der hohen Luftfeuchtigkeit zu Kondenswasser Niederschlägen. Diese Niederschläge und Feuchtigkeit im Fensterrahmen kann nach einiger Zeit die Bildung von Schimmel begünstigen.
  • Gekonnt lüften: Nicht nur die richtigen Fenster sollten vorhanden sein, sondern auch der Umgang mit ihnen erlernt. Die Pflanzen innerhalb des Wintergartens verdunsten große Mengen an Wasser, welches an kalten Glasteilen kondensieren kann. Diese Feuchtigkeit lässt die betroffenen Stellen sehr schnell schimmeln. Damit dies nicht passiert ist es sinnvoll für ausreichen Luftzirkulation zu sorgen. Regelmäßiges Stoßlüften reduziert hierbei die Luftfeuchtigkeit und schafft Abhilfe.
  • Das Fundament: Nicht immer kommt Feuchtigkeit nur von innen. Auch von außen kann bei starken Niederschlägen Feuchtigkeit eindringen, falls das Fundament nicht ausreichend dagegen gesichert ist. Deshalb ist beim Bau des Fundamentes darauf zu achten, dass dies ausreichen isoliert ist und die Feuchtigkeit von einem Eindringen abhält. Abhilfe wenn es bereits zu Schäden gekommen ist

  • Wenn es schon zu Schäden gekommen ist, kann man Maßnahmen gegen feuchte Wände treffen. Es hilft zunächst die betroffenen Stellen zu trocken. In den meisten Fällen handelt es sich um aufgrund von schlechter Luftzirkulation und wenig oder falschem Lüften entstandenes Kondenswasser. Schimmel lässt sich schnell mit chemischen Reinigern entfernen. Ein Umstellen der Lüftungsgewohnheiten in häufigeres Stoßlüften zur Verbesserung der Luftzirkulation schafft häufig dauerhaft Besserung.